NeuroLoquium

Das NeuroLoquium ist ein interdisziplinäres, regionales und fallbezogenes Expertengespräch, das seit Dezember 1997 regelmäßig in Würzburg etabliert wurde.

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Organisation:
Zentrum für Klinische Neuropsychologie Würzburg in Kooperation mit Herrn Chefarzt Professor Dr. med. Rolf Schneider (Klinikum Aschaffenburg) und Herrn Chefarzt Dr. med. Matthias Schaupp (Neurologische Klinik Bad Neustadt / Saale). Ehemaliger Mitbegründer und Organisatoren waen bis 2002 Herr PD Dr. med. Jürgen Mertin (ehem. Kiliani-Klinik Bad Windsheim) und bis 2009 Herr Prof. Dr. med. Diethard Steube (ehem. Neurologische Klinik Bad Neustadt / Saale).

Termine NeuroLoquium

Datum Thema Referenten Unterstützung
28.04.2010

noch offen
N.N.

N. N. 


wird gesucht
10.11.2010

noch offen
N.N.

N. N. 


wird gesucht


Zeitliche Planung:
Das NeuroLoquium findet mehrmals im Jahr regelmäßig Mittwochs von 19.00 bis 22.00 Uhr im Senioren-, Pflege- und Pfründestift des Juliusspitals, Klinikstr. 10 in Würzburg statt.

Ausgangspunkt

ist folgende Überlegung: In der neurologischen Rehabilitation führt eine derzeit (immer noch) ungenügende Vernetzung verschiedener medizinischer und nicht-medizinischer Fachdisziplinen und Einrichtungen zu vermeidbaren Belastungen der betroffenen Patienten und ihrer Angehörigen und letztlich auch zu vermeidbaren Kosten.

Ziel des NeuroLoquiums
ist es, (potentiell) beteiligten Fachpersonen aus allen in der neurologischen Rehabilitation tätigen Bereichen und Institutionen ein Forum zum Erfahrungs- und Wissensaustausch zur Verfügung zu stellen. Auf diesem Wege soll eine Optimierung von Kommunikationswegen gefördert werden. Im Sinne einer Rehabilitations-Gesamtplanung geht es darum, Möglichkeiten zu fördern, die Behandlungskette vom akuten Ereignis bis hin zu späten Phasen des Rehabilitationsprozesses gezielt und effizient zu koordinieren. Dazu gehört auch die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache und der Austausch von Wissen über Standesgrenzen hinweg. Erfahrungsgemäß gelingt ein solches Vorhaben am ehesten, wenn es sich an den konkreten Erfahrungen der Beteiligten orientiert. Deshalb ist das NeuroLoquium fallbezogen: Möglichst viele Personen, die mit dem jeweils ausgewählten Patienten in verschiedensten Phasen der Erkrankung zu tun hatten, tauschen ihre Befunde und Erfahrungen im Expertengespräch aus. Interessierte Zuhörer werden zunehmend aktiv in die sich ergebenden Diskussionen einbezogen. Über ein derartiges Expertengespräch sollen Mängel in der Rehabilitationskette sichtbar und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden. Diese werden in weiteren Veranstaltungen kritisch überprüft.

Zielgruppen:
Ärzte (aus neurologischen, neurochirurgischen, hausärztlichen Praxen, aus Akutkrankenhäusern, aus Rehabilitationseinrichtungen, aus Beratungsdiensten, z.B. MDK), Neuropsychologen, Sprachtherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Sozialdienstmitarbeiter / Sozialberater / Berufshelfer auch aus Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen und anderen Kostenträgern (z.B. Arbeitsamt), Pflegepersonal, Sachbearbeiter und Entscheidungsträger von Kostenträgern, Fachleute bei Selbsthilfe- und Wohlfahrtsverbänden.

Regionales Einzugsgebiet:
Nordbayern, Würzburg und angrenzende Landkreise, Neurologische Akut- und Rehabilitationskliniken im Einzugsgebiet (z.B. Würzburg, Aschaffenburg, Nürnberg, Erlangen, Bad Neustadt / Saale, Bad Kissingen, Bad Windsheim, Staffelstein, Bad Rodach, Bayreuth, Herzogenaurach), 1750 Kontaktadressen im Postverteiler!

Breitenwirkung:
Die bisherigen Veranstaltungen haben ein breites Echo gefunden (Berichte in der Main Post, Sendungen im Bayerischen Rundfunk, in den Selbsthilfe-Zeitschriften „NOT", „Aphasie und Schlaganfall" und „Wachkoma und danach"). Die Anzahl der im Verteiler befindlichen Personen ist auf fast 2000 gestiegen. Bei den Veranstaltungen waren zwischen 50 und 140 Teilnehmern. Meistens sind bis zu 10 verschiedene Berufsgruppen vertreten. Professionelle Mitarbeiter aus Selbsthilfegruppen und Kostenträger incl. MDK beteiligen sich rege an der Diskussion.

Feedback und Vernetzung:
Wesentliche Inhalte und Ergebnisse der Veranstaltungen werden in Form eines Protokolls der jeweils nächsten Einladung beigelegt und so einem größeren Kreis von Interessierten zugänglich gemacht. Eine Teilnehmerliste wird ebenfalls mitverschickt, was auf gute Resonanz gestoßen ist. Publikationen der Erfahrungen (Beiträge in Fachzeitschriften, Organen der Fachgesellschaften, Homepages im Internet, Vorträge auf Symposien und Fachtagungen, evtl. auf Messen) sind bereits erfolgt bzw. werden weiterhin geplant.



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